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Verkürzung der Ausbildung Büromanagement

Kauffrau für Büromanagement verkürzen
Lena informiert

Was ist eine vorgezogene Abschlussprüfung?

Laut § 45 vom BBiG ist es auch möglich, einen Antrag auf eine vorgezogene Abschlussprüfung zu stellen. Wird diese dann erfolgreich absolviert, so verliert der Ausbildungsvertrag seine Gültigkeit und Du würdest dann sofort als geprüfte Kauffrau für Büromanagement arbeiten. Allerdings ist diese Form der Verkürzung nur dann möglich, wenn Du während der Ausbildung sehr gute oder gute Leistungen erbringst. Die Grenze der Bewertung liegt bei 2,49. Dem Antrag auf eine vorgezogene Abschlussprüfung müssen diese Unterlagen beigelegt werden:

  • Zeugnis der Berufsschule
  • Leistungszeugnis oder Bescheinigung des Ausbildungsbetriebes
  • Berichtsheft

Verkürzung der Ausbildung bei einem Ausbildungsplatzwechsel

Wechselst du den Ausbildungsplatz, beginnt deine Ausbildung in der Regel von vorne. Allerdings wird die bisher stattgefundene Ausbildungszeit angerechnet, weshalb sich im neuen Unternehmen die Ausbildungszeit verkürzt. Allerings ist laut Gesetz dein neuer Ausbildungsbetrieb nicht dazu verpflichtet diese Verkürzung vorzunehmen. Sollte er es trotzdem tun, steigst Du genau dort ein, wo Du beim ehemaligen Ausbilder aufgehört hast. Weiterführende Informationen hierzu enthält der § 17 BBiG. Ein Ausbildungsplatzwechsel ist allerdings nicht einfach so möglich. Ein Grund dafür kann zum Beispiel sein, dass dein Betrieb Insolvenz anmeldet und deine Ausbildung deshalb nicht weiterführen kann.

Sobald eine andere kaufmännische Ausbildung die gleichen Fähigkeiten oder Kenntnisse vermittelt hat, wäre die Verkürzung sogar dann möglich, wenn der Beruf gewechselt wird.

Die Ausbildung in Teilzeit - z.B. bei jungen Müttern

Normalerweise wird die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Vollzeit durchgeführt. Solltest Du aus besonderen Gründen nur Teilzeit arbeiten können, dann wäre dies laut § 8 BBiG auch möglich. Voraussetzungen hierfür: Der Arbeitgeber muss einverstanden sein und Du musst die Ausbildung trotz allem in drei Jahren schaffen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann unter Umständen ein Antrag auf Verlängerung der Ausbildungszeit gestellt werden.
Die Grenze der Arbeitszeit, auf die Du verkürzen kannst, liegt bei 25 Stunden pro Woche.

Gibt es zu beachtende Mindestausbildungszeiten?

Die gesetzlichen Regelungen erlaube Dir zwar aus mehreren Gründen die Ausbildungszeit zu verkürzen, trotzdem gibt es aber für jede reguläre Ausbildung eine Mindestausbildungszeit, die nicht unterschritten werden darf. Bei einer dreijährigen Ausbildungszeit müssen immer 18 Monate erreicht werden. Sollte die Ausbildungszeit nur zwei Jahre betragen, wären es 12 Monate.

Abgesehen von einer Verkürzung der Ausbildungszeit kannst Du diese unter besonderen Gründen auch verlängern. Auch dies wird im § 8 BBiG geregelt.

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